Posterous theme by Cory Watilo

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Pakse – Wir haben sie wieder

Kurzzeitig war unsere Kamera weg. Schock! Das wichtigste Reiseutensil neben den Pässen haben wir in einer Bar in Pakse vergessen. Nach einem schönen Abend mit den letzten BeerLao und einer witzigen Schweizerin haben wir unsere Fototasche samt Inhalt am Stuhl hängen lassen. Scheiße. Ein Bier später in der nächsten Bar haben wir das bemerkt, hingerannt und der Laden hatte zu. Aber die Tasche konnte man durchs Fenster sehen. Puh! Einem laotischen Rollerfahrer und ein paar Brocken französchosch haben wir es zu verdanken, dass die Ladies nochmal aufgemacht haben und uns die Kamera überreichten. Irgendwie geht alles immer wieder gut. Warum nur? Ist das Glück wirklich mit den Dummen? Und wenn ja, wieviel werden wir davon noch haben? Fragen über Fragen.
In Pakse ist übrigens nix los. Morgen geht der Flieger nach Siem Reap. Trotz harten Betten eine erleichterte gute Nacht.

Vientiane – Pakse

Wir liegen im Bus. Richtig, wir liegen. Hier gibt es keine Sitze. Übrigens wurden diesmal die Plastiktüten gleich an der Tür verteilt, wir greifen beherzt zu.
Die Doppelbetten sind ca 1,20×1,80m und der Platz reicht ganz gut aus. Wäre da nur nicht die Höhe. Wir sind nämlich im Obergeschoss gelandet und bei einer ganzen Drehung kracht man aus 2m Höhe auf den Boden und bricht sich das Genick. Der Mann schläft also vorne.
Gegenüber liegen zwei besoffene Finnen, die sich bereits für Ihren Zustand entschuldigt haben. Nach 36 Stunden Busfahrt durch Vietnam und zwei platten Reifen sei das den beiden aber gegönnt. Ob wir denen unsere Tüten anbieten sollen?
In Vientiane haben wir uns die restliche Zeit mit einer Lao-Massage auf einem Tempelgelände vertrieben. Ähnlich der Thai-Maltretierung wird bei dieser Art jede Kugel eines Gelenks kurz Ihrem Ursprungszustand entrissen. Angespannt wartet das Opfer dann bis der Knochen wieder am richtigen Platz ist. “Knacks, Aua, it’s schon Ok, He, he!”

Ganz grob sind wir jetzt unterwegs nach Angkor Wat.

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Luang Prabang – Vientiane

Bevor wir den Nachtbus nach Vientiane genommen haben, gab es europäisches Essen, da die Mägen ein wenig unter den Frühlingsrollen vom Vortag litten.
Ach ja, am Morgen sind wir noch ein wenig auf dem Mekong rumgeschippert um die Buddha-Höhlen zu besichtigen.
Aber egal, zurück zur Busfahrt. Wer schon mal in Südostasien war, der weiß es gibt mehrere Möglichkeiten lange Distanzen auf dem Landweg zurückzulegen. Die angenehmste ist sicher der VIP-Bus. Dort gibt es eine Toilette, was zu Essen, Fernsehen und manchmal sogar ein richtiges Bett. First Class oder Rockstar, quasi. Die zweite Kategorie ist der Express Bus. Meist klimatisiert und die Sitze lassen sich zurückklappen. In den normalen Linienbussen fährt oft genausowviel Viehzeug wie Menschen mit und es würde eine halbe Ewigkeit dauern um von A nach B zu kommen. Der Minibus eignet sich für den Fernverkehr nur bedingt und ist ziemlich eng.
Da der Nachtbus von Luang Prabang nach Ventiane nur als Express fährt, bleibt uns keine Wahl. Nachdem wir unseren Platz gefunden hatten, stellte sich raus, dass der Bus gnadenlos überfüllt war. Für die Laoten kein Problem, im Gang wurden kleine bunte Plastikhocker aufgestellt, an alle eine Kotztüte verteilt und ab die Bahn.
Die Straßen in Laos sind noh nicht so gut ausgebaut und es gibt relativ viele kleine Berge. Das bekommt den Einheimischen überhaupt nicht. Die Tüten machten also durchaus Sinn, mehr will ich gar nicht erzählen…
GuestHouse gefunden. Ausruhen.

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Luang Prabang – Wir sind Millionäre

Die Wechselstube hat uns heute zu Millionären gemacht. Wow, kurz mal nachgerechnet, für eine Million Kip kann man hier ungefähr 65 Liter Bier trinken oder 4 Tage ununterbrochen VIP-Bus fahren. Wenn man zweifacher Millionär ist, lässt sich das kombinieren allerdings bräuchte man aufgrund der straßenbaulichen Situation in Laos etwas Kleingeld für den Putztrupp.
Heute morgen warteten die Elefanten im Dschungel auf uns. Eine 2,5 Stunden Tour durch den Wald stand an. Wahnsinn. Aber das Beste kommt noch. Nach ca. einer halben Stunde durfte ich (Thorsten) vorne sitzen. Hilfs-Mahout heißt das und ist wie Führerschein mit 17. Ich darf jetzt quasi Elefant fahren aber nur mit Beifahrer.
Die Tour ging weiteren zu den großen Wasserfällen. Viele Leute haben hier gebadet. Da wir aber den Wasserfall von oben sehen wollten, war dafür keine Zeit mehr. Die Badehose blieb trocken.
Eine Touri-Tour durch ein Hmong-Dorf war Pflichtprogramm, letzendlich aber eine Süssigkeiten-Fütterung der hiesigen Kinder.
Fütterung ist übrigens ein gutes Stichwort. Morgen geht’s schon wieder sehr früh raus. Mönchs-Fütterung. Die laufen hier durch die Strasen und werden von den Einheimischen mit Lebensmitteln versorgt. Vielleicht sollten wir das in Hof Baiertal auch mal ab und zu probieren.

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Chiang Mai – Anti-Brumm im Einsatz

Um 6.30 Uhr ist der Nachtbus in Chiang Mai angekommen. Im Vergleich zu Bangkok liegt die “Hauptstadt des Nordens” um diese Zeit noch im Tiefschlaf.
Im Halbschlaf sind wir mit unseren Rucksäcken losgezogen um ein Frühstück ausfindig zu machen. Zwei Straßen weiter hatte dann auch ein Guesthouse offen. Neben dem Lassi-Automaten denken wir jetzt über einen Banana-Pancake-Maker nach. Ideal wäre so ein 2-in-1-Gerät. Ein Breakfast-O-Mat, quasi.
Mit dem Taxi ging es weiter zu unserem Quartier, wo wir bei einem zweiten Frühstück warteten bis unser Bungalow frei war. Eine Mütze Schlaf konnte man sich jetzt schon mal gönnen und die Dusche tat nach 10 Stunden Busfahren richtig gut.
In Chiang Mai gibt es Mosquitos, also schnell nochmal mit Anti-Brumm (so heißt das Zeug wirklich) einsprühen. Die Thais verneinen die Existenz der Blutsauger allerdings, “too hot, you know, only when colder”. Vielleicht tragen die Einheimischen Anti-Mosquito-Kontaktlinsen, mit denen sie diese Biester nicht sehen. Bei den richtig guten Linsen können die Thais dann auch nicht mehr von den Stechmücken gesehen werden. Ja, so könnte es sein.
Beim Abendessen haben wir mit 2 Australiern geplaudert. Irgendwie müssen wir nach Luang Prabang in Laos. Jeder war bisher begeistert.

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Bangkok – Chiang Mai

Das Frühstück im Hotel haben wir heute verpasst. Und das war auch gut so. So kamen wir nämlich, neben lecker Essen, auch zu unserem ersten Banana-Lassi. Wir brauchen zuhause einen Lassi-Automaten. Gibt es sowas zu kaufen?

Für 1200 Baht kann man in Bangkok Boot fahren. Pro Person. Oder doch zusammen 1200? Nein, heute nur 150. OK, wir fahren für 18 Baht pro Nase. Mit dem Boot kommt man hier recht schnell von A nach B. B hat uns nicht so gut gefallen, also sind wir nach C gefahren um doch wieder bei A zu landen. War aber nett.
Der restliche Tag wurde vergammelt und jetzt sitzen wir im Bus nach Chiang Mai. Im Fernsehen laufen Thai-Filme und es gibt eine strenge Sitzordnung. Nachdem alle Menschen einen Platz gefunden hatten, wurde das nochmal vom Buspersonal geändert. Das Buspersonal besteht aus einem Mann und einer Frau in einer Verpackung. Ladyboy heißt das hier. Vielleicht ist es auch ein Ladyman. Auf jeden Fall hat er/sie keine Probleme über seine “Veränderung” zu sprechen und die Bluse aufzuknöpfen.
Mit Essen und Trinken werden wir im Bus gut versorgt. Es gibt Decken und verstellbare Sitze. Nicht alle kann man zurückklappen.

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