Posterous theme by Cory Watilo

Filed under: Elefanten

Tadlo – Irgendwas stimmt hier nicht

In Pakse angekommen ging es weiter aufs Land. Der Bus hat uns irgendwo rausgeschmissen und wie kommen wir jetzt an unser Guesthouse? Mr. Kung, so heißen alle Fahrer, hat uns nacheinander mit seinem Moped zur Tadlo Lodge gebracht. Das Anwesen war sehr schön und es gab zwei Elefanten, die sich den ganzen Tag frei auf dem Gelände bewegten.
Wir haben uns ein Moped gemietet und sind selbst ein bisschen in der Gegend rumgeeiert. Allerdings gibt es hier keine Karten und ohne Führer sollte man wegen der “amerikanischen Gäste” des letzten Krieges nicht von den Wegen abkommen.
Die Landschaft hier ist wirklich einzigartig: Kaffee, Bananen, Wasserfälle. So lässt es sich aushalten.
Wenn man durch die Dörfer fährt, stellen sich die Kinder an die Strasse und winken. Nur ganz wenige können schon betteln. Armut aber kein Elend.
Trotzdem stimmt hier irgendwas nicht. Hier stehen Villen mit dicken Zäunen und große neue Autos kreuzen die Straßen. Gibt es hier sowas wie eine Kaffee-Mafia oder wird zwischen dem Kaffee und den Bananen noch was ganz anderes angebaut?

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Luang Prabang – Wir sind Millionäre

Die Wechselstube hat uns heute zu Millionären gemacht. Wow, kurz mal nachgerechnet, für eine Million Kip kann man hier ungefähr 65 Liter Bier trinken oder 4 Tage ununterbrochen VIP-Bus fahren. Wenn man zweifacher Millionär ist, lässt sich das kombinieren allerdings bräuchte man aufgrund der straßenbaulichen Situation in Laos etwas Kleingeld für den Putztrupp.
Heute morgen warteten die Elefanten im Dschungel auf uns. Eine 2,5 Stunden Tour durch den Wald stand an. Wahnsinn. Aber das Beste kommt noch. Nach ca. einer halben Stunde durfte ich (Thorsten) vorne sitzen. Hilfs-Mahout heißt das und ist wie Führerschein mit 17. Ich darf jetzt quasi Elefant fahren aber nur mit Beifahrer.
Die Tour ging weiteren zu den großen Wasserfällen. Viele Leute haben hier gebadet. Da wir aber den Wasserfall von oben sehen wollten, war dafür keine Zeit mehr. Die Badehose blieb trocken.
Eine Touri-Tour durch ein Hmong-Dorf war Pflichtprogramm, letzendlich aber eine Süssigkeiten-Fütterung der hiesigen Kinder.
Fütterung ist übrigens ein gutes Stichwort. Morgen geht’s schon wieder sehr früh raus. Mönchs-Fütterung. Die laufen hier durch die Strasen und werden von den Einheimischen mit Lebensmitteln versorgt. Vielleicht sollten wir das in Hof Baiertal auch mal ab und zu probieren.

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