Pakse – Siem Reap
Mit dem Flieger ging es heute morgen von Laos nach Kambodscha. Genauer gesagt von Pakse nach Siem Reap Angkor City.
Der Flugplatz in Pakse recht überschaubar. Das Gepäck wird hier noch separat auf einer großen analogen Waage gewogen. Aber es funktioniert alles tadellos. Wer braucht schon ein Gepäckband.
Im Flughafen in Kambodscha hingegen will man von uns bestimmt 4 ausgefüllte Arrival Cards und bis man das Visum bekommt, geht der Pass zusammen mit 20 Dollar durch 16 Hände. Ein schönes Bild, 8 Visa-Beauftragte sitzen in einer Reihe, die Papiere werden von einem zum anderen weitergereicht und am Schluss werden wir namentlich aufgerufen.
In Siem Reap stehen unzählige Luxus-Hotels im Western-Asia-Fusion-Stil. Wir entscheiden uns für das Greentown-Guesthouse. Wenn die Einheimischen das aussprechen hört es sich ein wenig an wie die Residenz des vorletzten Präsidenten der USA.
Jetzt geht’s mit privatem TukTuk-Fahrer, Mr. Dara, zu den Tempeln. Wir sind sprachlos. Wahrscheinlich war das auch Angelina Jolie, besser gesagt Lara Croft, als sie zwischen den Steinen herumhüpfte.
Immer wieder treffen wir auf einen chinesischen Fotografie-Workshop. Mit mindestens 2 Profi-Kameras bewaffnet rasten die Jungs von Szene zu Szene. Wahrscheinlich müssen die Frauen draussen warten und Akkus aufladen. Aber warum hat der Chef der Truppe nur eine kleine Kompaktkamera? Und warum staunen alle über seine Bilder?
Morgen geht’s nochmal nach Angkor. Ein Tag ist einfach zu wenig und zu stressig.