Nach 3 Wochen FlipFlops jetzt wieder in normale Schuhe mit Socken. Falls es Pillen gegen Platzangst gibt, helfen die vielleicht auch gegen so ein beklemmendes Fußgefühl? In Deutschland soll das Wetter ja nich so toll sein. Wir überlegen also, wie jedes Jahr, einfach zu bleiben…
Vielen Dank für das Lesen unseres Blogs, sorry für wahrscheinlich vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler.
In den nächsten Tagen gibt’s die Bilder in der Gallery.
Vorletzter Tag und letzter Abend! Schade, schade, schade. Was tun wir jetzt nur gegen die melancholische Abschiedsstimmung? Whale Watching. Da wir aus der Ferne schon einige Wale gesehen haben, geht’s heute auf ein Boot um die Riesenteile aus der Nähe zu sehen. Zumindest so nah wie es das Hawaiianische Wassergesetz zulässt. Wir haben Glück und sehen ein Dreiertrüppchen mermahls auf- und abtauchen. Am Ende der Tour können wir sogar eine Mama mit Baby ( ca. 1500 Kg leicht) beobachten. Am Abend schmeißen wir uns in Schale, um es nochmal richtig krachen zu lassen und eines der besten Sunset-Restaurants auf Maui aufzusuchen. Um es vorwegzunehmen…ja, es ist scheissteuer und wenn man hier Kellner ist, hat man es in der Hierarchie schon ziemlich weit gebracht, denn jeder Kellner hat seinen eigenen Assistenten. Teilweise haben wir mehr Personal am Tisch als uns zwei als Gäste. Das Essen ist großartig und das wäre es auch ohne das Ambiente und die drei Pinguine, die beim Platznehmen einen Termin in fünf Minuten ausmachen, um sich mit einem über die Speisekarte zu unterhalten. Und wo wir schon mal unter den Reichen und Schönen weilen, verschlägt es uns anschließend in die teuerste Shopping Mall in Wailea. Die Läden gleichen denen auf der 5th Avenue in NYC. Einer ist aber besonders interessant, eigentlich kein Laden sondern eine Galerie, die viele HardRock Cafės in den Schatten stellt. Rock ‘n Roll. Saucool. Neben Gitarren und Gemälden von Ron Wood, David Bowie, Paul Stanley oder Steven Tyler hat der Künstler ( Namen wiedermal vergessen) auch seine eigenen Werke ausgestellt. Das coolste war eine exakte Kopie der Mona Lisa, das mit folgendem Satz in großen Lettern überpinselt war: “Leonardo was a good lover, but a lousy painter.”
Frühstück-Geocaching-Strand-Shopping. Thanx!
So heißt die höchste Erhebung auf Maui, ähnlich dem Mauna Kea auf Big Island, aber nicht ganz so hoch. Trotzdem sind 0 auf 3000 Meter ein gewaltiger Höhenunterschied und da wir inzwischen erfahrene Vulkanwanderer sind, stolpern wir auch hier durch die Kraterlandschaft. Ziemlich anstrengend und ein Liter Wasser pro Stunde geht hier locker drauf. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang. Wahnsinn, was über den Wolken alles abgeht, Farben über Farben. Unsere eigentliche Urlaubsaufgabe, der Besuch sämtlicher Burger-Läden Hawaiis, erfährt heute ein Highlight. “Jack In The Box” führt mit großem Abstand die Rangliste an.
Frühstück bei den Amis hat ja meist was mit Eiern und Speck zu tun. Das gilt allerdings nicht für unser B&B. Zuerst versorgt man sich hier mit frischem Obst: Ananas, Papaya, Melone und Bananen von der bereits erwähnten Staude. Theoretisch ist man jetzt satt, aber Eva bringt anscheinend jeden morgen ein richtiges Highlight auf den Tisch. Gestern gabs Blueberry Pancakes mit etwas Weißem (vergessen zu fragen) drauf und heute Crunchy Fried French Toast, exzellent!
Gut genährt und bestens ausgerüstet mit Equipment vom Schnorchel-Bob, zogen wir also los die schönsten Schorchelplätzchen der Insel zu erkunden.
Die erste Runde unter Wasser war echt beeindruckend und dank einer Fisch-Bestimmungskarte weiß man jetzt auch mit was man es zu tun hat.
Für die zweite Runde zog es uns wetterbedingt in den Norden, genauer gesagt nördlich von Lahaina. Übrigens ein sehr nettes Städtchen und deshalb früher wohl auch die Hauptstadt von Hawaii.
Hier gibt’s noch mehr Fische und Korallen, alles ist bunter und größer.
Gerade als die Badehose wieder trocken wurde, wird’s unruhig am Strand und noch viel unruhiger im Wasser, also nix wie rein. Turtles!
Zugegeben wir sind ein wenig erschrocken als die Schildkröte auf einmal unter uns vorbei zog, wir hatten nämlich mit einer Nummer kleiner gerechnet aber das Vieh war echt groß. Riesig. Hoffentlich taugt die Unterwasserkamera.
Am Abend gehen wir bummeln und essen bei “Bubba’s Shrimps & Co.” in Lahaina. Quasi das HardRock Cafė für alle Forrest Gump Fans. Sehr lecker und sehr lustig.
Ein HardRock Cafė gibt’s hier auch, aber irgendwie geht da keiner hin, ein kurzes Sightseeing reicht uns aus.
Alles in allem ein sehr gelungener Tag.
Bei “Bubba’s”