So heißt die höchste Erhebung auf Maui, ähnlich dem Mauna Kea auf Big Island, aber nicht ganz so hoch. Trotzdem sind 0 auf 3000 Meter ein gewaltiger Höhenunterschied und da wir inzwischen erfahrene Vulkanwanderer sind, stolpern wir auch hier durch die Kraterlandschaft. Ziemlich anstrengend und ein Liter Wasser pro Stunde geht hier locker drauf. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang. Wahnsinn, was über den Wolken alles abgeht, Farben über Farben. Unsere eigentliche Urlaubsaufgabe, der Besuch sämtlicher Burger-Läden Hawaiis, erfährt heute ein Highlight. “Jack In The Box” führt mit großem Abstand die Rangliste an.
Frühstück bei den Amis hat ja meist was mit Eiern und Speck zu tun. Das gilt allerdings nicht für unser B&B. Zuerst versorgt man sich hier mit frischem Obst: Ananas, Papaya, Melone und Bananen von der bereits erwähnten Staude. Theoretisch ist man jetzt satt, aber Eva bringt anscheinend jeden morgen ein richtiges Highlight auf den Tisch. Gestern gabs Blueberry Pancakes mit etwas Weißem (vergessen zu fragen) drauf und heute Crunchy Fried French Toast, exzellent!
Gut genährt und bestens ausgerüstet mit Equipment vom Schnorchel-Bob, zogen wir also los die schönsten Schorchelplätzchen der Insel zu erkunden.
Die erste Runde unter Wasser war echt beeindruckend und dank einer Fisch-Bestimmungskarte weiß man jetzt auch mit was man es zu tun hat.
Für die zweite Runde zog es uns wetterbedingt in den Norden, genauer gesagt nördlich von Lahaina. Übrigens ein sehr nettes Städtchen und deshalb früher wohl auch die Hauptstadt von Hawaii.
Hier gibt’s noch mehr Fische und Korallen, alles ist bunter und größer.
Gerade als die Badehose wieder trocken wurde, wird’s unruhig am Strand und noch viel unruhiger im Wasser, also nix wie rein. Turtles!
Zugegeben wir sind ein wenig erschrocken als die Schildkröte auf einmal unter uns vorbei zog, wir hatten nämlich mit einer Nummer kleiner gerechnet aber das Vieh war echt groß. Riesig. Hoffentlich taugt die Unterwasserkamera.
Am Abend gehen wir bummeln und essen bei “Bubba’s Shrimps & Co.” in Lahaina. Quasi das HardRock Cafė für alle Forrest Gump Fans. Sehr lecker und sehr lustig.
Ein HardRock Cafė gibt’s hier auch, aber irgendwie geht da keiner hin, ein kurzes Sightseeing reicht uns aus.
Alles in allem ein sehr gelungener Tag.
Falls RTL anstatt den 10 dümmsten Einbrechern irgendwann mal die 10 schönsten Straßen der Welt vorstellen sollte, dann wäre der Hana Highway auf Maui definitiv unter den Top 3. Der Highway verläuft entlang der Küste durch den Regenwald, vorbei an Wasserfällen auf der rechten Seite und Meerblick auf der linken Seite. Am Ende des Highways warten dann die “7 Sacred Pools”. Von der Natur angelegte Schwimmbäder, durch die das Wasser ins Meer fliesst. Das heißt nicht nur, dass es cool aussieht, sondern auch, dass das Wasser ziemlich cool ist. Egal, diesmal müssen wir einfach rein. Übrigens sind die Pools nicht heilig und sind auch nicht 7 An der Zahl sondern nur 5. Aber der Werbegag funktioniert, außerdem kann man sich den althawaiianischen Namen wieder mal nicht so einfach merken.